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Ko-Produktion „Die Reise nach Ugri-la-Brek“ gewinnt den Theaterpreis der Lottostiftung!Der mit 20 000 Euro dotierte Preis für Freies Kinder- und Jugendtheater 2008 geht an die Ko-Produktion „Die Reise nach Ugri-la-Brek“ der drei Theater theaterfensterzurstadt, Theaterwerkstatt Hannover und Theater Triebwerk.Die Preisjury führt dazu aus: „Mit allen Mitteln des Theaters wird uns in der Inszenierung von Ruth Rutkowski vom schwerwiegenden Thema Tod mit Leichtigkeit und überbordender Spiellust berichtet. Carsten Hentrich und Elke Cybulski halten bravourös die Balance zwischen den Ebenen von Figur, Spieler und Erzähler. Die Jury überzeugte der fantasievolle Umgang mit Sprache, Raum, Licht und Musikern, die führen, treiben, den Fluss der Erzählung kommentieren und so zu gleichberechtigten Mitspielern werden.“ ![]() Riesenjubel bei den "Ugris", wie sich die Theatermacher selbst nennen: Reinhard Scheibe (links) überreichte ihnen den Theaterpreis 2008 der Niedersächsischen Lottostiftung. Zur Preisjury gehörten in diesem Jahr der Vorsitzende der Niedersächsischen Lottostiftung, Staatssekretär a. D Reinhard Scheibe, Tom Kraus, Leiter des Theaterpädagogischen Zentrums der Emsländischen Landschaft (TPZ), Annett Israel vom Berliner Büro des Kinder- und Jugendtheaterzentrums der Bundesrepublik Deutschland und Kulturmanagerin Kirsten Haß, Berlin. „Auszuzeichnen war die beste Inszenierung unter hervorragenden“, lobte Reinhard Scheibe, in seiner Laudatio.
An drei Tagen vom 30. Oktober bis 1. November 2008 zeigten sechs Gruppen aus Hannover, Hildesheim, Oldenburg, Lüneburg und Göttingen ihre Inszenierungen in Lingen/Ems. 28 Gruppen hatten sich um den Theaterpreis beworben. - Download Juryentscheidung
Spannendes Podium: Kultur braucht Schule und Schule braucht Kultur!Dass Kultur und Schule eng miteinander verknüpft sein müssen, darin waren sich alle Teilnehmer der Podiumsdiskussion während des Theaterfestivals 2008 in Lingen einig. Doch wie viel Theater ist in der und für die Schule möglich? Was bedeutet die Theaterarbeit für Pädagogen und Schüler, welchen Stellenwert haben insbesondere Freie Theater im Zusammenhang mit Bildung und Lernen? Über diese Fragen diskutierten Regisseurin Ruth Rutkowski, Regisseur Harald Schandry, Martin Kolbe vom Kulturausschuss der Stadt Lingen/Ems und TPZ-Leiter Tom Kraus. Martin Kolbe stellte fest, dass Schüler derzeit vor allem unter Aspekten der „Wirtschaftlichkeit“ betrachtet würden. Dies beeinflusse den Lehrplan und das Verhalten der Eltern: „Wenn Mathe ausfällt, rufen sie an. Wenn die Theater-AG ausfällt, haben die Kinder mehr freie Zeit.“ Dass man Heranwachsende eben nicht (nur) unter „gesellschaftlicher Verwertbarkeit“ betrachten dürfe, forderte Harald Schandry. „Theater ist ein Menschen-Terrarium. Ich kenne Jugendliche, die durch Theaterarbeit ihren Schulabschluss geschafft haben und so was wie Empathie gelernt haben.“ Einig waren sich alle Diskutierenden über den Wert des Theaters in der Bildung. Während Tom Kraus auch den Weg über Institutionen für unabdingbar hielt („Ohne die Politik geht es nicht“), bezeichnete Ruth Rutkowski die konkrete Arbeit mit den Schülern als wichtigsten Teil der Entwicklung. Die Sensibilisierung nachfolgender Lehrer-Generationen und eine verbesserte Pädagogen-Ausbildung dürften dabei nicht außer acht gelassen werden. „Oft hängt das Engagement an einzelnen Pädagogen. Wir müssen versuchen, das Theater in der Schule auf breitere Füße zu stellen!“
„Theaterpreis ist Höhepunkt der Förderpraxis“ – Festival in Lingen mit Vortrag von Thomas Lang eröffnet:
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| Begeisterte mit seinen Ausführungen: Thomas Lang von der Bundeskademie für kulturelle Bildung. |
Reinhard Scheibe: "Das Theaterfestival geht über die reguläre Würdigung hinaus!" |
Am Eröffnungstag wurden die Stücke „Das Orangenmädchen“ (Werkgrupe 2) und „Der Kick“ (Klecks-Theater) gezeigt. Starker Applaus…

Eine Veranstaltung der Niedersächsischen Lottostiftung, Am TÜV 4, 30519 Hannover, mit:
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